Chronik

Chronik des EMGV Flugrad Wiener Neustadt

1893 Von den Bediensteten der damaligen "Südbahn-Gesellschaft" wurde der "Eisenbahner-Gesangverein Wiener Neustadt" gegründet. Zur selben Zeit gründeten die Musiker ihren "Musikverein Wiener Neustadt".

1899 Im damaligen Wr.Neustädter Gasthaus Alexander Pfeiffer wurden mit der Wiener Neustädter Stadtkapelle unter Kapellmeister Franz Kraus gemeinsame Auftritte abgehalten.

1921 Der "Männer-Gesangs-Verein der gewerk. org. Süd-Bahner Wr.Neustadt" wird gegründet. Chormeister D. Engelmeyer leitet den Chor.

1922 Die Eisenbahner-Kapelle Wr.Neustadt unter der Leitung von Kapellmeister A. Schöll konzertiert gemeinsam mit dem "MGV der gewerk. org. Süd-Bahner Wr.Neustadt" im Wr.Neustädter Arbeiterheim.

1924 Unter dem neuen Vereinsnamen "Eisenbahner-Gesangs-Verein-Wr.Neustadt" wurde eine Vereinsfahne angeschafft. Dem Chor gehörten 40 Sänger an und wurde von Obmann Oswald Knopper geleitet.

1926 Chor und Blasmusik fusionieren sich zum "Eisenbahner-Musik-u.-Gesangverein Flugrad Wiener Neustadt".

1930 Chor unter Chormeister Michael Angst und Blasmusik unter Kapellmeister Karl Senftl veranstalten gemeinsam Konzerte und Tanzkränzchen in der damaligen Wr.Neustädter "Schwechater Bierhalle".

1933 Die Wirrnisse ab 1934 ergaben eine Abwärtsbewegung aller Kulturvereine. Während des Krieges waren alle Vereinstätigkeiten unmöglich. Die beschädigte Vereinsfahne wurde im bombenzerstörten Vereinsheim sichergestellt und verwahrt.

1947 Erst zwei Jahre nach Beendigung des Krieges fanden sich Förderer der Musik- u. Gesangsbewegung und riefen den "Eisenbahner-Musik-u. Gesangsverein Flugrad Wr.Neustadt" ins Leben. Geprobt wird in der alten Eisenbahnfeuerwehrbaracke.

1952 Ab nun organisierte Obmann Anton Weidinger und Chorleiter Direktor Erwin Willax unzählige Konzerte. Ebenfalls nahm der Chor an zahlreichen Chortreffen in österreich teil und erzielte dabei schöne Erfolge.

1963 Der erste Eisenbahner-Ball wurde von unserem Verein abgehalten. Kapellmeister Franz Poys und seine Mannen sorgten für Unterhaltung.

1968 Die Leitung des Chores teilten sich Erwin Willax, Walter Brenner und Walter Novak.

1972 Chorleiter Hans Fahrngruber leitete ab nun den Männerchor.

1973 Das neue Probenlokal in der ehemaligen Elektromeisterei wurde neu adaptiert und dem Verein überlassen.

1985 Kapellmeister Hermann Schmidt übernahm die Leitung der Musikkapelle. Die stark geschwächte und veraltete Formation wurde neu organisiert. Junge Musiker angeworben und das Programm zeitgemäß umgestaltet. Erstmals wurden auch Frauen in die Kapelle aufgenommen.

1985 Die auf 40 MusikerInnen angewachsene Musikkapelle wurde wieder voll in das Kulturleben integriert. Zahlreiche Auftritte weit über die Grenzen unserer Stadt folgten. Selbstverständlich nahm ab diesem Zeitpunkt die Musikkapelle auch an den Eisenbahnermusikertreffen in österreich teil.

1988 Dem Neubau des Postamtes am Bahnhof musste unser Musikerheim weichen. Als neue Heimat wurden Chor und Musikkapelle im neuen Zubau untergebracht.

1993 Das 100-Jahr Jubiläum wurde groß gefeiert. Im Mai wurde im Sparkassensaal ein großes Chorkonzert, an dem 13 Chöre teilnahmen, gegeben.

1995 Mitwirkung in der Fernsehserie "Der Spritzenkarli" mit dem berühmten Schauspieler Karl Merkatz.

1996 Einige MusikerInnen formierten sich zur Bigband "Happy-Sound-Orchester". Diese Bigband löste sich 1999 wieder auf.

Ebenso wirkte eine Gruppe bei der Produktion des Kinofilmes "Der Unfisch" mit. Regie führe der Hollywoodregisseur Robert Dornhelm.

1998 Konzertierte die Musikkapelle im Bundeskanzleramt in Wien. Grund war die Uraufführung des "Mag. Viktor Klima Marsches" für den damaligen Bundeskanzler.

Im August wurde der erste Tonträger der Blasmusik, ein CD, aufgenommen. Dabei wurde das Kurkonzert in Bad Sauerbrunn live aufgezeichnet.

1999 Beitritt der Blasmusikkapelle zum Nö-Blasmusikverband.

2000 Uraufführung der "Pendler-Polka" von Hermann Schmidt im Rahmen eines Blasmusiktreffens in Gurk (Kärnten). Im Herbst wurde im Rahmen eines Musikerausfluges der "Graz-Köflacher-Eisenbahnmarsch" von Hermann Schmidt bei einer Festveranstaltung in Graz-Köflacherbahnhof uraufgeführt. Dirigiert wurde der Marsch vom damaligen Bundesminister für Verkehr Michael Schmid.

Ebenfalls wurden in diesem Jahr die bereits zur Tradition gewordenen Frühlingskonzerte in Wr.Neustadt eingeführt.

2001 Die zweite CD der Blasmusikkapelle mit dem Titel "Bloß Musik" wurde aufgenommen und im Juni unter Mitwirkung des ORF am Hauptplatz in Wr.Neustadt der öffentlichkeit präsentiert.

Ab diesem Zeitpunkt gehören die Klänge der Eisenbahner-Blasmusik auch zum Programmrepertoire des ORF.

Auch die Teilnahme an Konzertwertungsspielen des Nö-Blasmusikverbandes wurde zum fixen Termin der MusikerInnen.

2001 Das erste Zeltfest des EMGV "Flugrad" wurde am Hauptplatz abgehalten. 14 Musikkapellen aus ganz österreich waren als Gastkapellen dabei.

2005 Internetauftritt mit eigener Homepage des Vereines www.flugrad.at

2006 Ausbau der Jugendarbeit mit Jugendreferentin Mag. Martina Macheiner.

Sehr erfolgreiche Jungmusiker in den verschiedensten Ausbilungsmodulen.

Kapellmeister Hermann Schmidt wird auch zum Obmann gewählt.

2010 Derzeit setzt sich die Musikkapelle aus 30 Musikerinnen u. Musikern zusammen. Davon sind 19 Jungmusiker (unter 30 Jahre).


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